
Aktive Verfahren projezieren das linke und rechte Bild in schneller Folge nacheinander oder zeigen die Bilder schnell wechselnd auf einem Monitor. Der Betrachter trägt eine „Shutterbrille“, diese macht sich die Trägheit des Auges zu Nutze.
Sie dunkelt das rechte Auge ab, wenn das linke Bild gezeigt wird und umgekehrt. Durch die rasche Bildfolge interpretiert das Auge das Gesehene als zusammenhängenden Film. Typischerweise arbeitet dieses Verfahren mit mindestens 120 Bildern pro Sekunde.
Alternativ sitzt ein aktives LCD-Element vor dem Projektor und wechselt die Polarisationsrichtung, damit man passive Brillen nutzen kann. Dann aber benötigt man wieder eine Silberleinwand.
