
Bei passiven Verfahren, z.B. der klassischen Stereoprojektion werden die Bilder von zwei Projektoren, nach einer Filterung für links und rechts, übereinander auf eine Leinwand projeziert. Passende optische Filter in der Brille trennen die Bilder wieder.
Als Filter werden farbechte lineare oder zirkulare Polarisationsfilter genutzt, wie man sie aus der Fotografie kennt. Dies bedarf einer Silberleinwand, die die Polarisation aufrecht erhält. Eine Alternative bildet das INFITEC-Filtersystem.
Es trennt die Bilder mit zwei komplementären Farbkammfiltern und kommt ohne Spezialleinwand aus. Statt der Projektion gibt es auch LC-Displays mit optischem Aufsatz, der die Bilder trennt, indem er die Bildpunkte zeilen- oder spaltenweise unterschiedlich polarisiert, was allerdings eine Auflösungsminderung zur Folge hat.
